Unternehmen planen mehrheitlich ihre e-Procurement Aktivitäten weiter auszubauen bzw. zu intensivieren. Das hat die Umfrage von convivax in Zusammenarbeit mit All About Sourcing ergeben. So gaben mehr als 80% der befragten Unternehmen an, sich in diesem Jahr mit der Erweiterung der Aktivitäten in diesem Bereich zu beschäftigen. Bei den Plänen halten sich die Einführung neuer Module und die intensivere Nutzung bereits eingeführter Tools in etwa die Waage.
Keine Veränderungen wollen hingegen nur 14% der Unternehmen vornehmen und lediglich 3% planen eine Reduzierung des Einsatzes. Auffällig in diesem Zusammenhang ist der hohe Prozentsatz von 90% der Unternehmen, die bereits e-Procurement Tools nutzen. Dies zeigt, dass das Thema mittlerweile in den meisten Unternehmen angekommen ist. In Verbindung mit den geplanten Erweiterungsaktivitäten lässt es den Rückschluss zu, dass die meisten Unternehmen mit Ihren Anwendungen zufrieden sind und vermutlich auch konkreten Mehrwert daraus ziehen können.
Diese Tatsache wird auch von entsprechenden Untersuchungen gestützt. So ergab eine Studie der Universitäten Würzburg und Leipzig aus dem letzten Jahr Einsparungen bei den Prozesskosten zwischen 10 und 25%, je nach Modul. Zusätzlich wurde der Einspareffekt in den Materialkosten, ebenfalls abhängig vom Modul, mit 5 bis 13 Prozent beziffert. Gute Gründe also für die intensive Nutzung von e-Procurement Anwendungen.
Allerdings hat sich in Marktanalysen und Preisvergleichen auch gezeigt, dass die Kosten für Einführung und Betrieb je nach Anbieter stark unterschiedlich sein können. So wurden Preisunterschiede von bis zu 500% in konkreten Projekten beobachtet. Dies ist nur ein Indiz bei der Planung, Auswahl und Einführung von e-Procurement Modulen sehr fundiert vorzugehen. Entsprechende Erfahrung und Kenntnisse des Anbietermarktes können hier sehr hilfreich sein. So lassen sich unnötige Fehler vermeiden und wertvolle Zeit in der Umsetzung einsparen.
Grafik: Was planen Sie für das Jahr 2016 im e-Procurement?, Quelle convivax

