Indirekter Einkauf unter der Lupe

Neue Möglichkeiten für die Partikelanalyse von Carl Zeiss | New Possibilities for Particle Analysis from Carl Zeiss„Ressourcen bündeln für mehr Durchblick im Einkauf“ lautet das Motto des Technologie-konzerns ZEISS mit Sitz in Oberkochen. Der Weltmarktführer will im Indirekten Einkauf global und lokal neue Transparenz und Synergien erzeugen, um die Kosten zu reduzieren. Die Carl Zeiss AG suchte für ihren Indirekten Einkauf eine neue Lösung, welche die optimierten Prozesse im Unternehmen spiegeln und unterstützen kann und damit in der indirekten Beschaffung nachhaltig Kosten einspart. Denn Volumen bei ZEISS ist im Indirekten Einkauf enorm. Es gilt, Leistungen und Produkte bei Logistikfirmen sowie bei Anbietern von IT-Hardware, IT-Lizenzmanagement, Facility Management, Mobility (u.a. Flottenmanagement und Reisen), Mobilfunkverträgen und vielem mehr abzufragen und zu bestellen. Lange Zeit wurden hier Synergiepotentiale verschenkt. Dabei kann man Bedarfe selbst im Indirekten Einkauf bündeln. Überregional oder sogar global lassen sich so verschiedene Warengruppen zusammenführen, beispielsweise bei Büromaterial und Reisen. Kommt für eine Leistung allerdings nur ein lokaler Anbieter in Frage, dann bleibt die Verantwortung lokal beim jeweiligen Standort, da hier kein Synergiepotential gegeben ist. Dazu plant ZEISS sogenannte lokale Hubs in China und den USA. Dadurch kann die jeweilige Region das indirekte Material gebündelt und die besten Lieferanten dafür identifiziert werden.

Vereinfachte Bestellung mit POOL4TOOL
Seit 2010 greift ZEISS auf POOL4TOOL zurück und konnte mit der Lösung seine Prozesse zunächst im direkten Bereich und dann auch bei indirekten Warengruppen deutlich effizienter, nachvollziehbarer und global einheitlicher gestalten. Dabei vertraut das Unternehmen auf die Bestellplattform von POOL4TOOL als auch das eProcurement-System für den global indirekten Einkauf.

„POOL4TOOL vereinfacht deutlich unsere klassischen Bestellprozesse, sodass wir beschlossen haben, das System nun sukzessive auf alle Standorte weltweit auszurollen“, zeigt sich Lothar Färber, Vice President Procurement, Carl Zeiss AG, zufrieden.

Das eProcurement-System von POOL4TOOL bietet ZEISS die Möglichkeit, ihre komplexe Freigabestruktur im System abzubilden. ZEISS kann heute aus einem Warenkorb unter-schiedliche BANFen mit unterschiedlichen Freigabewegen und Zuständigkeiten starten. Darüber hinaus wird aus einer Freitext-Bestellung automatisch eine Easy-RFQ gestartet, sodass der Einkäufer beim Lieferanten nicht zum Bestellstatus nachgreifen muss, was den Einkäufer enorm entlastet. Die Verknüpfung zu anderen POOL4TOOL-Modulen ermöglicht noch aus dem eProcurement einen direkten Start des POM-Prozesses (Purchase Order Management). Mit POOL4TOOL kann ZEISS die „All-in-One Supply Collaboration“-Plattform für seinen indirekten Einkauf maximal ausnutzen und dabei die besten Lieferanten finden, Ressourcen bündeln und zugleich alle Prozesse immer im Blick behalten.

Bild: „Ressourcen bündeln für mehr Durchblick im Einkauf“ lautet das Motto des Technologiekonzerns ZEISS, Foto: ZEISS

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