Industrial Purchasing Week 2016 in Shanghai

Vom 25. bis 29. September findet in Shanghai die 11. Industrial Purchasing Week 2016 statt. Highlight ist auch in diesem Jahr neben der BME China Sourcing Conference einmal mehr die International Sourcing Fair. Die reverse Messe ermöglicht es Einkaufsverantwortlichen, direkt mit chinesischen Lieferanten in Verbindung zu kommen.

„Die uns zur Verfügung stehende Ausstellungsfläche auf der BME-European Area ist komplett ausgebucht. 20 deutsche Industrieunternehmen oder ihre chinesischen Töchter präsentieren an 45 Ständen ihren Beschaffungsbedarf für den chinesischen Markt.“, sagt Riccardo Kurto, China-Beauftragter des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) am Montag in Frankfurt.

Das Programm der BME China Sourcing Conference kann sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen. Eröffnen wird Christian Staab, Senior Vice President Global Procurement der Dräxlmaier Group und BME-Bundesvorstand. Am Beispiel Chinas wird im Folgenden Erich Graf, Vice President Corporate Procurement des Hightech-Konzerns Diehl Controls zeigen, wie sich innovatives Sourcing in einem komplexen Geschäftsumfeld sicherstellen lässt. Das Nürnberger Industrieunternehmen ist schon seit längerem in China aktiv und nutzt konsequent die Vorteile dieses Beschaffungsmarktes. Wie die gesamte Volkswirtschaft befindet sich auch der industrielle Einkauf im Reich der Mitte in einem Wandlungsprozess; über diese Aspekte wird Graf in seinem Erfahrungsbericht ebenfalls sprechen.

Über die aktuellen China-Aktivitäten der Deutsche Bahn AG wird Michael Boback, Head of International Procurement Office Asia in seiner Keynote berichten. Das Eisenbahnunter-nehmen hatte im November vergangenen Jahres sein International Procurement Office (IPO) in Shanghai offiziell eröffnet. Zuvor nahm der Konzern im Jahr 2015 erstmals an der Inter-national Sourcing Fair (ISF) teil. Boback erläutert, welche konkreten Rahmenbedingungen und Hürden die Deutsche Bahn AG beim Markteinstieg und Aufbau ihres IPO in der ostchinesischen Küstenstadt vorfand und wie diese erfolgreich gemeistert wurden.

Die Closing Note hält Herr Chen Feng, Leiter der Haiyan Economic Development Zone. Die rund 80 km von Shanghai entfernte Wirtschaftsentwicklungszone verfügt über eine direkte Hafenanbindung und ist ein Industrie-4.0-Pilotprojekt mit dem Fokus auf Anlagenherstellung, Umweltschutz, neue Materialien und Logistik. Feng wird den Teilnehmern der BME China Sourcing Conference die dort bestehenden Geschäftsmöglichkeiten für investitions- und ansiedlungsbereite deutsche Unternehmen erläutern.

Zur aktuellen China-Strategie des BME erläutert Kurto: „Wir haben unsere Dienstleistungen und Aktivitäten in der Volksrepublik einer vollständigen Analyse unterzogen.“ Der Einkäufer-verband werde sich künftig vor allem auf die Themen konzentrieren, die für seine Mitglieder den größten Mehrwert beim Markteintritt in China und bei der Identifikation passender Lieferanten biete. Hierzu zählen laut Kurto vor allem Netzwerkveranstaltungen zum Austausch von Know-how und Expertise sowie Sourcing Aktivitäten wie die Industrial Purchasing Week und weitere branchenspezifische Formate.

Das komplette Programm zur Industrial Purchasing Week 2016 finden Sie hier.

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