Produktkosten gemeinsam im Griff

Die FACTON GmbH hat ihre FACTON EPC Design Costing Solution in der aktuellen Version 10 vorgestellt. Sie ist die Lösung für die entwicklungsbegleitende Kalkulation in der FACTON Enterprise Product Costing (EPC) Suite und bietet eine Reihe von Weiterentwicklungen: Das jährliche Einkaufsvolumen für Materialien wird automatisch kalkuliert, die Ergebnisse der FACTON EPC Should Costing-Lösung dienen als Preisquelle für Zukaufteile, und außerdem können ab sofort Materialpreise abhängig von Lieferanten verwaltet und hinzugezogen werden.

Die Kostenstrukturen von international gefertigten und vertriebenen Produkten werden zunehmend komplexer. Nur wer hier bereits von der Entwicklungsphase an den Überblick behält, ist langfristig wettbewerbsfähig. Schließlich werden in dieser Phase bereits bis zu 80 Prozent der Produktkosten festgelegt. FACTON EPC 10 Design Costing unterstützt bei der entwicklungsbegleitenden Kalkulation sowohl die frühzeitige Identifikation von Kostentreibern als auch die Berücksichtigung etwaiger Kostenziele.

„Design Costing als Komponente unserer EPC Suite zeigt Anwendern sofort, welchen Einfluss design- und produktionsrelevante Entscheidungen auf die finalen Produktkosten haben“, erklärt Alexander M. Swoboda, Geschäftsführer der FACTON GmbH. „Mittels im System hinterlegter Zielkostenvorgaben können damit sehr schnell Einsparpotenziale erkannt und auch direkt mit passenden Alternativen verglichen werden.“

Eine der signifikantesten Erweiterungen von FACTON EPC 10 Design Costing stellt die Möglichkeit dar, die Anwendung im Zusammenspiel mit der EPC Suite Solution „Should Costing“ zu verknüpfen. „Wir helfen Unternehmen dabei, abteilungsübergreifend zu kalkulieren und Einsparpotentiale so besser zu erkennen. Mit der neuen Version können Entwicklung und Einkauf innerhalb des Kalkulationssystems noch effizienter zusammenarbeiten. Es gibt keine Medienbrüche mehr, und Synergien aus beiden Lösungen können besser genutzt werden“, so Swoboda.

Da sämtliche relevante Daten in einem einheitlichen System gepflegt werden, kann sich der Anwender auf Kalkulationen fokussieren – das Beschaffen von Daten entfällt. Dadurch minimiert sich der administrative Aufwand enorm. Eine Konsolidierung mehrerer Kalkulationen, wie sie beispielsweise bei früheren Berechnungen in Tabellenkalkulationsprogrammen unabdingbar war, ist nicht mehr nötig. Neben einer hohen Zeitersparnis sinkt auch die Fehleranfälligkeit.

Eine weitere Erleichterung in der entwicklungsbegleitenden Kalkulation bieten die verbesserten Funktionen im Bereich der Materialpreise. Die automatische Kalkulation des jährlichen Einkaufsvolumens optimiert die Bedarfsplanung und schafft eine bessere Informationsbasis für Lieferantenverhandlungen. Durch die Verknüpfung von Preisen und Materialien lassen sich die Auswirkungen eines Lieferantenwechsels simulieren. Unternehmen erhalten so die nötigen Daten für die strategische Planung.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
– Automatische Kalkulation des jährlichen Einkaufsvolumens für Materialien
– Should Costing-Kalkulation kann als Preisquelle für Zukaufteile genutzt werden
– Materialpreise können abhängig vom Lieferanten verwaltet und genutzt werden

Bild: FACTON EPC Design Costing Solution in der aktuellen Version 10; Foto: FACTON GmbH

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