So organisiert die Körber AG ihr Einkaufsnetzwerk

Die Körber AG, der Technologiekonzern mit über 100 Gesellschaften, suchte eine intelligente IT-Lösung mit der sie den gesamten Einkauf unterstützen kann. Mit dem einheitlichen IT-System von JAGGAER steuert Körber heute einen Teil seiner Einkaufsprozesse und bildet gleichzeitig die unterschiedlichen Spezifika der einzelnen Gesellschaften ab.

Die Körber AG ist ein internationaler Technologiekonzern mit über 100 Gesellschaften für Produktion, Vertrieb und Service. Die Anforderungen an den Einkauf sind bei den Gesellschaften der Körber AG aufgrund der heterogenen Einsatzfelder sehr unterschiedlich. Große Unternehmen wie z.B. die Hauni Maschinenbau GmbH aus dem Geschäftsfeld Tabak benötigt ein hohes Maß an Formalisierung und Transparenz ihrer Prozesse. Hingegen steht für die schweizerische Dividella AG, dem Spezialist für Medizinverpackungsmaschinen, die effiziente Abwicklung der operativen Beschaffungsprozesse im Vordergrund.

„Unsere Unternehmen sind einfach zu unterschiedlich, als dass ein komplett zentraler Einkauf möglich wäre“, erklärt Dr. Jan Koch, Manager für Prozesse, Methoden und Tools bei der Körber AG. Der Konzern suchte deshalb eine intelligente Lösung, mit der sie den gesamten Einkauf effizienter unterstützen kann. Das Ziel war es, weg von der früheren, vollständig dezentralen Beschaffung, hin zu einem Netzwerk-Einkauf, der variabel zentral und dezentral agieren kann.

Einheitliche IT-Plattform, als Netzwerk
Um den Netzwerk-Einkauf zu steuern und gleichzeitig die Besonderheiten jedes Tochter-unternehmens abzudecken, entschied sich die Körber AG für die Lösung von JAGGAER. Die einheitliche IT-Plattform dient als Netzwerk für den gesamten Einkauf, wodurch die Unternehmen in jenen Bereichen kooperieren können, in denen eine Zusammenarbeit für sie Sinn ergibt. JAGGAER, der weltweit größte, unabhängige Anbieter von branchenüber-greifenden Procurement Lösungen, berücksichtigte die Wünsche, Besonderheiten und Anforderungen der Körber AG und implementierte als ersten Schritt die SRM-Plattform, welche das Lieferantenmanagement des Konzerns abbildet. Anschließend wurden in Tochterunternehmen jeweils einzelne Module ausgerollt, die den individuellen Bedarf im Einkauf optimierten – unter anderem das eRFQ-Tool für weitgehend automatisierte Online-Ausschreibungen sowie das Purchase Order Management (POM) zur Unterstützung im operativen Einkauf.

Gemeinsam unabhängig
Die Körber AG legt großen Wert darauf, dass jedes Unternehmen bei Entscheidungen ein Mitspracherecht besitzt und die eigenen Geschäftsspezifika einbringen kann. Daher waren von Beginn der Kooperation an, die Einkaufs- und IT-Leiter aller Unternehmen bei der Definition der Anforderungen an eine IT-Lösung aktiv beteiligt. Eine Herausforderung waren die rund 20 unterschiedlichen ERP-Systeme innerhalb des Konzerns. Diese blieben bestehen, während die Unternehmen zugleich mit JAGGAER auf einen gemeinsamen IT-Kern im Einkauf zurückgreifen. Über das gemeinsame SRM-System ist heute eine reibungslose Kommunikation möglich, und die Plattform fungiert als sinnvolle Quelle für Lieferanten-informationen aller Art, die von Lieferanten selbst geprüft und jederzeit aktualisiert werden können.

„Wir arbeiten nun deutlich effizienter in allen Prozessen, können Bestellungen mit weniger Aufwand auslösen und unsere Mitarbeiter entlasten“, freut sich Dr. Jan Koch über den Erfolg. Jedes neue Unternehmen, das sich der Körber AG anschließt, wird an die Plattform angedockt und der Konzern plant bereits Erweiterungen der intelligenten Plattform.

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