So stärken Unternehmen ihre Supply Chain


Die Herausforderung an Stakeholder in der Supply Chain gleicht einem Spagat: Einerseits verlangen Kunden sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich nach immer besserem Service. Der „Amazon-Effekt“ führt hier zu der Erwartung, dass heute bestellte Ware in kürzester Zeit ausgeliefert wird – und das bei maximaler Transparenz, wo sich die Sendung gerade befindet und wann sie ankommen wird. Andererseits können bei anhaltendem Wettbewerbsdruck die Transportkosten nicht beliebig erhöht werden, um die Servicequalität zu verbessern, sondern sollten idealerweise sogar sinken. Der Schlüssel, um beides zu vereinen, sind cloudbasierte Control Tower-Lösungen wie das Global Trade Network von BluJay Solutions.

Wie wichtig die Einhaltung von Transparenz- und Pünktlichkeitszielen ist, demonstriert eine Umfrage von Voxware für den Einzelhandelsbereich: Rund 29 Prozent aller Kunden kaufen bereits nach einer einzigen fehlerhaften Bestellung nicht noch einmal beim gleichen Anbieter. Und werden Waren stets zu spät geliefert, steigt der Anteil sogar auf 45 Prozent. Aber lässt sich schneller, zuverlässiger und transparenter Service überhaupt mit einer Senkung der Transportkosten pro umgeschlagener Einheit vereinbaren? Die Antwort lautet „Ja, aber“: Effizienz- und Effektivitätspotenziale der Supply Chain lassen sich nur dann voll ausschöpfen, wenn die eingesetzte Software nicht nur maximale Transparenz gewährleistet, sondern auch direkte Eingriffe ermöglicht.

Die gesamte Supply Chain im Blick
Genau hier setzen moderne Control Tower-Lösungen an. In der Praxis lassen sich damit nicht nur das Bestandsniveau einer Ware beim Zulieferer, der Bestellpunkt, Verpackung und Versand bis hin zur Auslieferung in Echtzeit abbilden. Zusätzlich erhalten Anwender die Option, den Sendungsablauf zu ändern, Zollerklärungen den Änderungen lokaler Gesetze anzupassen oder zu einem alternativen Anbieter zu wechseln, falls ein Produkt vergriffen ist. Der Effekt: Supply Chain-Akteure können flexibel auf Abweichungen in den geplanten Abläufen reagieren.

Die Zukunft ist mobil: Bei einer Befragung der Aberdeen Group gaben 62 Prozent der branchenführenden Unternehmen an, dass der Einsatz mobiler Apps besonders wichtig ist, da so jederzeit Status-Updates für die Fracht möglich sind und die Auslieferung auf der „letzten Meile“ optimiert werden kann – etwa mit BluJays Mobilitätslösung MobileSTAR, die automatisiertes Track-and-Trace sowie Last-Mile-Routing in Echtzeit ermöglicht. 57 Prozent der Befragten messen der Online-Zusammenarbeit mit Carriern bei Rechnungsänderungen besondere Bedeutung zu. Und rund 53 Prozent setzen für maximale Transparenz entlang der Lieferkette auf die enge Vernetzung aller Supply Chain-Partner mittels Software.

Vom Control Tower zum Global Trade Network
Noch enger verzahnt sind Transparenz und Zusammenarbeit im Global Trade Network (GTN) von BluJay Solutions: Das Netzwerk umfasst international 40.000 Mitglieder, darunter Verlader, Carrier, Spediteure, Lieferanten und externe Logistikdienstleister, und ist somit das am schnellsten wachsende Supply Chain-Netzwerk der Welt. Mit seinen cloudbasierten Logistikanwendungen und -dienstleistungen verschafft es den Mitgliedern jederzeit umfassenden Einblick in die eigene Supply Chain – und stellt alle Werkzeuge bereit, um sie zu steuern. Drohende Verzögerungen können mit dem GTN so frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor es zu ernsten Problemen kommt. Darüber hinaus ist es durch den Zugriff auf Zehntausende andere Netzwerkteilnehmer so leicht wie nie zuvor, die eigene Supply Chain auf neue Märkte auszudehnen.

Bild: Die gesamte Supply Chain im Blick; Foto: Blujay Solution/GettyImages

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