Werkzeugdatenverwaltung war gestern

Heute werden Herstellungsprozesse laufend komplexer, Fertigungen digitaler und ver-netzter. Wer hier nur ein Glied in der Kette des Produktionskreislaufs betrachtet, bleibt auf der Strecke. TDM Systems hat das klar erkannt. Mit einer neuen strategischen Ausrichtung auf Tool Lifecycle Management stellt die TDM Systems GmbH – als Software-Hersteller wie als Prozess-Berater – den ganzheitlichen Kundennutzen an die erste Stelle. Auch in diesem Jahr sind die Tübinger wieder auf der AMB in Stuttgart präsent und zeigen, wie Tool Life-cycle Management mit dem Softwarepaket TDM 4.7 das Zerspaner-Leben leichter macht.

Die Software TDM deckt schon lange eine Vielzahl von Prozessschritten in der zerspanen-den Fertigung rund ums Werkzeug ab – von der Daten- und Bestandsverwaltung bis hin zur Bereitstellung von simulationsfähigen 3D-Daten. „Mit der Neufokussierung auf Tool Life-cycle Management (TLM) stellen wir den gesamtheitlichen Prozess gezielt in den Mittel-punkt“, betont Geschäftsführer Peter Schneck. „Wir wollen nicht nur uns, sondern beson-ders unseren bestehenden und zukünftigen Kunden den Blick dafür schärfen, wo die klaren Vorteile von TLM für den gesamten Produktionsablauf liegen – von der Definition der Werk-zeuge über ihre Benutzung in der Planung bis zur lückenlosen Weitergabe und dem Einsatz in die Fertigung. Neu daran ist vor allem, dass die Informationen aus den einzelnen Pro-zessschritten direkt aus der Fertigung zurückfließen und so eine permanente Verbes-serung der Daten erfolgt.“

Dabei nimmt TDM Systems nicht nur die Abläufe innerhalb einer geschlossenen Pro-duktionseinheit in den Blick. Denn globale Vernetzung ist und bleibt eines der treibenden Themen der Zukunft: zerspanende Industrie 4.0. Nicht nur international fertigende Unter-nehmen müssen sich vernetzen, um interne Produktionsstandards transparent umzu-setzen. Auch Lieferanten, Partner und Kunden müssen elektronische Brücken zueinander schlagen.

Gibt es künftig also auch ein Tool Lifecycle Management 4.0? „TDM Systems entwickelt derzeit Cloud-Services, damit auf der lokalen Ebene jederzeit Informationen über das Internet zur Verfügung stehen“, verrät Geschäftsführer Schneck. „Unsere höchste Priorität gilt allerdings der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Schnittstellen – etwa zur Anbin-dung von CAM-Systemen, Maschinensteuerungen, aber auch auf der Planungs- und MES-Ebene. Hier engagieren wir uns für eine internationale Standardisierung. Denn nur so wird sich ein ganzheitliches Tool Lifecycle Management mit dem größten Kundennutzen reali-sieren lassen.“

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