IT: Kostensenkung verliert an Bedeutung

Mit 46 Prozent rechnet fast die Hälfte der Unternehmen in Deutschland mit einer Zunahme der Outsourcing-Projekte in den kommenden Jahren. Das ergab eine Umfrage des unabhängigen Analystenhauses Whitelane Research unter mehr als 140 Führungskräften in Deutschland, die mehr als 500 Verträge mit IT-Dienstleistern betreuen.

Jedes dritte befragte Unternehmen (29 Prozent) plant, im gleichen Maße IT-Outsourcing wie bisher. Die Angaben liegen damit auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (45, beziehungsweise 26 Prozent). Einen Rückgang der Outsourcing-Projekte erwarten lediglich 14 Prozent.

Wenn Unternehmen mehr Outsourcing von IT-Leistungen planen, sind die Gründe dafür die Konzentration auf die Kernaufgaben (73 Prozent) und Kostensenkungen (66 Prozent). Allerdings hat die Bedeutung dieser Aspekte im Vergleich zum Vorjahr um zehn, beziehungsweise neun Prozentpunkte spürbar abgenommen. Wichtiger geworden ist hingegen die Transformation des Business mit einem Zuwachs von elf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr auf 36 Prozent.

Tata Consultancy Services führend bei Kundenzufriedenheit
Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Unternehmen sind mit ihrem Dienstleister zufrieden. Die höchste Kundenzufriedenheit unter den 27 bewerteten IT-Dienstleistern erzielte mit 80 Prozent Tata Consultancy Services (TCS). „Durch die Zusammenarbeit mit TCS konnten wir unsere Projekte effizient implementieren“, sagt Michael Mohr, Programmleiter iDEAL bei BMW Financial Services. „Wir als Kunde haben aus erster Hand die Kompetenz, das Engagement und die Einsatzbereitschaft von TCS erfahren können, die uns bei der Umsetzung unserer Ziele nachhaltig unterstützten.“

„Kundenfeedback ist eine der wirksamsten Methoden, um die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens zu beurteilen“, sagt Jef Loos, Head of Sourcing bei Whitelane Research. „Die Studie von Whitelane bietet eine eingehende Analyse für IT-Outsourcing. Während die Kundenzufriedenheit