Mit chainflex fit für den eurasischen Markt

Insgesamt kommen die über 1.000 chainflex Leitungen von igus, die speziell für den bewegten Einsatz in Energieketten entwickelt sind, auf fast 4.000 Zertifikate. Darunter sind unter anderem CE-, UL-, CSA-, Germanische Lloyd- und Reinraum-Zertifizierung. Kunden können dadurch zum Teil auf aufwendige Sonderzulassungen verzichten, und die Zertifikate garantieren auch die Sicherheit ihrer Maschinen. Neu dabei sind die chainflex-Leitungs-typen, die nun auch mit dem EAC-Zeichen für den eurasischen Raum gekennzeichnet werden.

Ähnlich der CE-Kennzeichnung für europäische Staaten gibt es seit einigen Jahren für eurasische Länder das EAC-Siegel (Eurasian Conformity). Mit diesem Zertifikat bestätigen Hersteller, dass ihre Produkte das notwendige Konformitätsverfahren erfolgreich durch-laufen haben, damit diese in die jeweiligen Staaten eingeführt oder dort produziert werden dürfen. Bisher gehören dem Bündnis, das seit 2011 besteht, Russland, Weissrussland und Kasachstan an. Damit Produkte das EAC-Logo tragen dürfen, muss bei einer autorisierten Zertifizierungsstelle ein Konformitätsprozess durchlaufen werden.

„Diesen Prozess haben nun eine Vielzahl an chainflex Leitungen von igus erfolgreich bestanden und dürfen somit das Siegel für die Zollunion tragen. Sonderzulassungen entfallen und der Kunde spart viel Zeit beim Import“, so Rainer Rössel, Leiter Geschäfts-bereich chainflex der igus GmbH. „Das besondere an unseren Leitungen ist, dass sie speziell für bewegte Einsätze in Energieketten entwickelt und getestet wurden und wir somit die Lebensdauer der Leitungen garantieren können.“

Getestet und sicher – garantiert
Die über 1.000 verschiedenen chainflex Leitungen, die nun mit dem EAC-Prüfzeichen ausgezeichnet wurden, sind nach den entsprechenden Normen, wie zum Beispiel der sogenannten russischen Maschinenrichtlinie, geprüft worden. Aufgrund der besonderen Aufbauten und den verwendeten Werkstoffen erfüllen damit erstmals speziell für Energie-ketten entwickelte Leitungen die Konformität, entsprechend den Richtlinien der eurasi-schen Zollunion. Zusätzlich haben 986 chainflex-Typen das strenge CTP-Brandschutz-zertifikat bestanden und werden auch mit diesem Prüfzeichen versehen. Die neuen Kenn-zeichnungen EAC und CTP ersetzen das ehemals geforderte GOST-R-Zertifikat. Doch neben den notwendigen Prüfungen, um Zertifikate zu erhalten, testet igus seine Leitungen im eigenen 1.750 Quadratmeter großen Testlabor, um die Lebensdauer im Einsatz in Energieketten garantieren zu können. Pro Jahr werden dort über zwei Milliarden Testzyklen absolviert, die in die igus-eigene Datenbank einfließen, um so die Lebensdauer verlässlich voraussagen zu können.

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