Nachhaltig vom Wald bis zum Produkt

Der Umwelt- und Ressourcenschutz steht im Mittelpunkt des Nachhaltigkeitsmanagements von immer mehr Unternehmen. Denn wer sein Geschäft auf Rohstoffe oder auf Produkte aus umstrittenen Quellen aufbaut, geht unnötige Risiken ein. Ob man unwissentlich gehandelt hat, gutgläubig oder sogar besten Gewissens, interessiert in dem Moment, in dem illegale Geschäftsverbindungen offenkundig werden, niemanden mehr. Einkäufer können Fallstricken bei der Beschaffung von Holz- und Papierprodukten jedoch systematisch ausweichen. Wie Sie sicherstellen, dass der Rohstoff aus legalen und nachhaltig bewirtschafteten Quellen stammt, sagt ein neues Whitepaper von PEFC Deutschland e. V.

Der Nutzen für Entscheider im Einkauf
Das Whitepaper ist als Leitfaden konzipiert und informiert Einkäufer vor allem über folgende drei Punkte:
• Die Globalisierung der Beschaffungsmärkte macht die Produktkette unübersichtlich. Ohne Zertifizierungen ist es für Beschaffer unmöglich, die Legalität und die Nachhaltigkeit der international gefertigten und gehandelten Holz- und Papierwaren zu überprüfen. Das Whitepaper klärt auf, wie man durch den Einkauf von global anerkannten Zertifikaten rechtlich auf der sicheren Seite ist.

• Den Rechtsrahmen für den Einkauf von Holzprodukten bilden die EU-Holzhandelsverordnung und das daraus abgeleitete deutsche Holzhandelssicherungsgesetz. Das Whitepaper klärt über die wichtigsten Punkte dieser Regelwerke auf.

• Bei öffentlichen Ausschreibungen muss ein Bieterunternehmen i. d. R. durch ein Chain-of-Custody-Zertifikat oder einen Einzelnachweis die Nachhaltigkeit der angebotenen Produkte belegen können. Dies kann nur gelingen, wenn die Einkaufabteilung zuvor auf eine dokumentierbare Nachhaltigkeit der Rohstoffe bzw. Vorprodukte geachtet hat. Welche Anforderungen man erfüllen muss, erläutert das Whitepaper ebenfalls.

Die Bedeutung des Themas bestätigt das Bundesumweltministerium: „Das Niveau des Nachhaltigkeitsengagements von Lieferanten kann die Wahrscheinlichkeit, dass in der Lieferkette negative Auswirkungen auftreten, erheblich beeinflussen. Sind Direktlieferanten und Unterlieferanten Mitglieder einer Lieferketteninitiative [zum Beispiel PEFC für Holzprodukte] oder haben sie ein Managementsystem implementiert, senkt dies bereits signifikant das Risiko, dass sie geltendes Recht oder Umwelt- und Sozialstandards verletzen.“

Hier geht’s zum Whitepaper.


BU: Vom Wald zum Endprodukt: Holz und Papier mit dem PEFC-Siegel stammen aus garantiert nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

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