PSI Branchenbarometer zeigt positive Aussichten


Wie laufen die Geschäfte? Was sind die Topseller in welcher Branche? Wohin geht der nächste Trend? Das PSI hat gefragt, europaweit haben die Mitglieder geantwortet: zum Auftakt des Werbeartikeljahres liefert das PSI Branchenbarometer 1/2018 erste Marktdaten und Brancheninformationen rund um aktuelle Trends und Entwicklungen in der Werbeartikelwirtschaft.

Wachsende Umsatzzahlen
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsätze bei den teilnehmenden Unternehmen 2017 um durchschnittlich 5,2 Prozent gewachsen. Überdurchschnittlich hoch war das Wachstum mit 8,7 Prozent bei Werbeagenturen. Dies stimmt auch für das laufende Geschäftsjahr positiv. Für 2018 rechnen die befragten Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von durch-schnittlich 5,3 Prozent. Besonders optimistisch zeigen sich die Textilveredler. Sie rechnen sogar mit einem Wachstum von 7,6 Prozent.

Erfolgversprechende Werbeartikel
Die Automobilindustrie, das Finanzgewerbe, der Handel, das Baugewerbe und der Tourismus gehören zu den Top 5 Branchen mit dem höchsten Umsatzpotenzial für die Werbeartikel-branche. Besonders erfolgreich war im vergangenen Jahr der Einsatz von elektronischen und multimedialen Werbeartikeln, Bekleidung, Produkten für den Schul- und Bürobedarf sowie von Lifestyle-Artikeln. Auffällig ist dabei: Neben immer innovativeren Produkten werden inzwischen vor allem langlebige, hochwertige und nachhaltige Werbeartikel immer stärker angefragt.

Nachhaltigkeit weiter im Aufwärtstrend
Jedes zweite Unternehmen in der Werbeartikelindustrie hält das Thema Nachhaltigkeit für wichtig. Konkrete Maßnahmen zur Zertifizierung ergriffen bzw. Nachweise der Nachhaltigkeit ihrer Tätigkeit erlangt haben im Jahr 2017 insgesamt 35 Prozent aller Lieferanten, Importeure, Exporteure und Händler. Spitzenreiter sind die Lieferanten. Hier gibt jeder zweite an, in Sachen Nachhaltigkeit aktiv zu sein. Zu den Top-Zertifikaten gehören TÜV, EMAS, das GOTS Zertifikat und IFS Food Version 6. Orientiert wird sich dabei besonders stark an den EU Maßstäben, jedoch auch an ISO, Herstellernachweisen, BSCI, SEDEX und FSC. Die befragten Unternehmen können im Schnitt bei 36 Prozent ihrer Waren Zertifikate oder andere Nachhaltigkeitsnachweise vorweisen.

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