Wie kommt die Intelligenz in die Maschine?

Intelligente_Fertigung_Automobilindustrie_Quelle_Phoenix_ContactWie kommt die Intelligenz in die Maschine? Das ist die Leitfrage des Technologie-Netzwerks Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe – kurz it´s OWL, und sie beschäftigt mehr als 170 Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Maschinenbau-Region. In 45 Projekten im Umfang von rund 100 Mio. Euro werden intelligente Produkte und Produktionsverfahren entwickelt, die sich der Umgebung und den Wünschen der Benutzer anpassen. Ausgezeichnet im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeri-ums für Bildung und Forschung sichert it´s OWL Produktion am Standort Deutschland und gilt als Wegbereiter für die vierte industrielle Revolution – Industrie 4.0. Auf der FMB vom 6.-8. November in Bad Salzuflen können sich Unternehmen einen Überblick über erste Ergebnisse und Potenziale verschaffen.

In den Projekten werden neue Technologien und Verfahren entwickelt, mit denen Unter-nehmen im Maschinenbau, der Elektro- und Elektronikindustrie sowie der Automobil-zulieferindustrie den Innovationssprung von der Mechatronik zu Systemen mit einer inhärenten Teilintelligenz vollziehen und sich eine führende Stellung im globalen Wett-bewerb erarbeiten können. Dabei geht es um Themen wie „Selbstoptimierung“, „Mensch-Maschine-Interaktion“, „Intelligente Vernetzung“, „Energieeffizienz“ und „Systems Engineering“. Die Anwendung der entwickelten Methoden und Verfahren erhöht deutlich die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Ressourceneffizienz und Benutzerfreundlichkeit der Produkte und Produktionssysteme.

Die neuen Technologien und Verfahren werden für kleine und mittelständische Unter-nehmen zugänglich gemacht. In Transferprojekten, die im Rahmen des Spitzenclusters gefördert werden, werden sie ab Mitte 2014 mit Unterstützung von Forschungspartnern in interessierten Unternehmen eingeführt.

Auf dem it´s OWL Gemeinschaftsstand (Halle 21, B12) präsentieren die Forschungspartner ihre Angebote für Unternehmen: das CoR-Lab und das CITEC (Universität Bielefeld), das Heinz Nixdorf Institut (Universität Paderborn), das Institut für industrielle Informationstechnik (Hochschule OWL), die Fachhochschule Bielefeld, das Fraunhofer Institut für Produktions-technik und das Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation sowie das Centrum Industrial IT. Auch Unternehmen aus dem Technologie-Netzwerk demonstrieren auf der Messe neue Ansätze für Industrie 4.0, wie beispielsweise Beckhoff, Lenze und Phoenix Contact.

Der Besucher der diesjährigen FMB erhält also nicht nur einen Überblick über das Produktangebot und die Innovationen der Zulieferer im Maschinenbau. Er kann sich auch aus erster Hand über Zukunftstrends informieren, die sowohl die Leis-tungsfähigkeit als auch die Flexibilität und Ergonomie der Maschinen von morgen verbessern werden.

Bild: Intelligente Fertigung in der Automobilindustrie Foto: Phoenix Contact

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