Yale bringt KUKA-Industrieroboter vorwärts

Von der Palettierung über die Verpackung und Kommissionierung bis hin zur Fertigungslinie ist Industrie 4.0 mittlerweile präsent. Das bedeutet, dass Menschen und Roboter in immer mehr Anwendungen zusammenarbeiten. Die Technologie entwickelt sich ständig weiter, sodass Unternehmen nach Möglichkeiten suchen, ihre Effizienz zu steigern, indem sie innovative Hochleistungsgeräte mit echtem Mehrwert in ihre Betriebsabläufe integrieren.

KUKA ist einer der Weltmarktführer in der Herstellung von Industrierobotern. Das 1898 gegründete Unternehmen konzentrierte sich ursprünglich auf die Produktion erschwinglicher Beleuchtungslösungen, erweiterte seinen Tätigkeitsbereich aber im Laufe des 20. Jahrhunderts. 1973 entwickelte KUKA den weltweit ersten Industrieroboter mit sechs elektromechanisch angetriebenen Achsen und prägte damit seinen Ruf als Pionier im Bereich der Robotik.

Seit 2004 fokussiert sich KUKA auf die Herstellung innovativer Automatisierungslösungen und hält einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde für den größten und stärksten sechsachsigen Industrieroboter der Welt. Neben dem Firmensitz in Augsburg hat das Unternehmen heute mehrere Niederlassungen in Europa, Asien sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika.

KUKA bietet maßgeschneiderte Automatisierungslösungen für die verschiedensten Branchen, inkl. der Automobil- und Elektronikbranche, dem Onlinehandel sowie im Bereich der Konsumgüter. Von Industrierobotersystemen bis hin zu kompletten Produktionssystemen – KUKA ist davon überzeugt, dass es für jeden Kunden die richtige Lösung gibt.

Yale und KUKA: die perfekten Partner
Die italienische KUKA-Hauptniederlassung nutzt in ihrem Lager in Turin seit Neuestem Lösungen von Yale. Was Yale und KUKA miteinander gemein haben, ist, dass beide Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Kunden in den Mittelpunkt stellen und ihnen mit der Flexibilität begegnen, sowohl Komplettlösungen bereitzustellen als auch Lösungen in bestehende Systeme zu integrieren. Hinsichtlich dieser gemeinsamen Ansätze können Yale und KUKA nur als die perfekten Partner bezeichnet werden.

KUKA benötigte eine konsistente, aber auch flexible Betriebslösung: Im Lager sind Automatisierungslösungen in verschiedenen Größen und Formen zugegen, von kleinen, leichten kollaborativen Robotern bis hin zu großen Industrierobotern mit einem Gewicht von 4,5 Tonnen.

Die Flurförderzeuge mussten daher anpassungsfähig genug sein, um viele verschiedene Lasten transportieren und täglich effizient und mit möglichst wenigen Ausfallzeiten operieren zu können. Auf der Suche nach der optimalen Lösung wandte sich KUKA an den bewährten Yale Händler Unicar.

Yales Lösung für die Robotikbranche
Unicar vertreibt seit 1992 Yale Produkte in Italien und verfügt heute über drei Zweigstellen sowie ein Netzwerk aus 29 lokalen Händlern. Unicars Ziel sind innovative Kundenlösungen, die genau auf die Anforderungen des jeweiligen Einsatzbereichs zugeschnitten sind. Die ideale Lösung für KUKA bestand darin, zukünftig die elektrischen Gegengewichtsstapler der Typen Yale ERP30VL und ERP40VM einzusetzen.

Aufgrund des hohen Gewichts der zu transportierenden Teile entschied sich KUKA sowohl für Mittel- als auch Schwerlastgeräte. Die Elektrostapler der VM-Serie sind auf eine intensive Nutzung ausgelegt und können mehrere Lasten befördern. Damit sind sie optimal für Schwerlastanwendungen geeignet. Sowohl die VM- als auch die VL-Serie werden von 80-Volt-Batterien angetrieben und bieten dieselbe Leistung wie Modelle mit Verbrennungsmotor sowie hervorragende Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.

Produktivität und ein ausgezeichnetes ergonomisches Design sind die wesentlichen Aspekte der Yale Philosophie. Die Yale Stapler für KUKA enthalten zahlreiche ergonomische Eigenschaften, die den Fahrerkomfort und die Produktivität erhöhen. Gefederte Sitze, einstellbare Armlehnen mit integrierten Hydraulikbedienelementen und Kabinen mit niedriger Ganzkörperschwingung sorgen dafür, dass die Fahrer weniger stark ermüden. Die Sichtfeld-Armaturenbrettanzeige hält das Sichtfeld des Fahrers frei und stellt alle Betriebsinformationen des Staplers auf einen Blick bereit.

Hinsichtlich der Leistung kann die Energieverteilung (e-Balance) zwischen Leistung, Manövrierfähigkeit und Batteriestandzeit an die jeweilige Anwendung angepasst werden, um Produktivität und Durchsatz bei merklich geringeren Kosten pro bewegter Palette zu steigern. Die erweiterte Lenkachse mit Continuous Stability Enhancement sorgt für eine verbesserte Beweglichkeit, sodass der Stapler in engen Arbeitsgängen leicht zu manövrieren ist und auch auf unebenen Flächen höchsten Fahrerkomfort bietet.

„Wir verkaufen jedes Jahr hunderte Roboter und unser kürzlich ausgebauter Standort beheimatet nun einen Showroom und das KUKA College Training Centre sowie unsere Vertriebs- und Serviceteams. KUKA hat mit Swisslog ein Tochterunternehmen in der Logistik- und Automatisierungsbranche, das im Bereich der Robotik und datenbasierten Intralogistik tätig ist. KUKA nutzt diese interne Expertise bei der Auswahl von Lieferanten, die dasselbe hohe Maß an Sicherheit, Effektivität und Produktivität wie wir bieten können“, erklärt Alberto Pellero, Director of Strategy and Marketing bei KUKA Italien.

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