Auf der sicheren Seite und EU-DSGVO fit

Digitaler Wandel: Bereits 2012 machte der Batterienhersteller Banner mit der Implemen-tierung von CRISAM einem Information Risk Management Systems (IRM) der Firma Calpana einen wichtigen Schritt in Richtung ganzheitliches und unternehmensweites IT-Risikomanage-ment. Die Software ermöglicht eine vorausschauende bzw. risikoorientierte Planung und Steuerung der Informationstechnologie und bietet zudem Prozessoptimierungen, die sich aus der hohen Integrationsfähigkeit des Systems ergeben. In Bezug auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) hat Calpana nun auf Basis von CRISAM einen Katalog entwickelt.

Als führende europäische Batteriemarke produziert und vertreibt Banner Starterbatterien sowie Industriebatterien für Antrieb und Stromversorgung in Premiumqualität. Zu den Kunden gehört das Who-is-Who der internationalen Automobilindustrie. Aktuell erreicht das Unter-nehmen einen Absatz von 4,5 Millionen Starterbatterien pro Jahr. Um die Marktposition zu halten und der hohen Nachfrage gerecht zu werden, durchdringt die IT sämtliche betriebs-wirtschaftlichen Bereiche.

Der hohe Automatisierungsgrad, der durch das Zusammenspiel verschiedenster techno-logischer Systeme erreicht wird, birgt aber auch Risiken. ,,Unsere Systemlandschaft weist zum Teil recht komplexe und vernetzte Strukturen auf – das hat den Vorteil einer nahezu lückenlosen Wertschöpfungskette, diesbezügliche Fehler und Unstimmigkeiten können aber ebenso große Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg haben“, weiß Banner-CIO Christian Ott, der seit 1992 für den Bereich Information und Organisation zuständig ist. ,,Wir sind grundsätzlich darin bestrebt, Prozesse zu automatisieren und im Sinne unserer Kunden besser zu machen – jegliche Digitalisierungs-Strategie umfasst bei uns aber immer auch das Thema IT-Security.“

Integrative IRM-Lösung im Einsatz
Unterstützt wird Banner auf dieser Ebene von CRISAM, einer integrativen IRM-Lösung der Firma Calpana , mit der sich sowohl IT-relevante Risiken erkennen, bewerten und effizient steuern lassen, als auch Kosten und Nutzen des IT-Einsatzes bewertet werden können. Die IRM-Software misst dabei die Zuverlässigkeit in Zahlen und Fakten und bewertet die aus dem IT-Betrieb auf das Unternehmen einwirkenden Risiken in monetären und Dimensionen. Mit ,,CRISAM analysieren und überwachen wir die gesamten IT-Services und übernehmen etwaige IT-Risiken gleich mit Scoring-Kennzahlen in unser übergeordnetes Risikomanage-ment“, äußert sich Christian Ott zufrieden.

Berücksichtigung neuer DSGVO-Vorschriften
Auch hilft die Lösung dabei, neue, digitale Services bspw. aus der Cloud konform den geltenden Gesetzen, Unternehmensanforderungen und Compliance Vorschriften zu betreiben. Unter anderem wird so die Einhaltung der neuen EU-weiten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gewährleistet, mit der unlängst die Regeln für die Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen vereinheitlicht wurden. ,,Modernes Informationsmanagement bedeutet für uns nicht nur, aktuelle Informationen in der benötigten Form zur richtigen Zeit Mitarbeiter-spezifisch zur Verfügung zu stellen, sondern auch eine adäquate Zuverlässigkeit in Bezug auf Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität sowie die Compliance zu Normen, Vorschriften und Gesetze sicherzustellen“, präzisiert CIO Christian Ott die IT-Strategie. ,,Die Software ermöglicht eine vorausschauende und risikoorientierte Planung und Steuerung der für uns IT-Services.“

Etablierung einer unternehmensweiten Risikokultur
Schon seit 2003 beschäftigt sich Banner mit dem Thema IT-Risikomanagement. Mit dem Einsatz von CRISAM im Jahr 2012 wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Ziel war und ist die Etablierung einer abteilungsübergreifenden ,,IT-Risikokultur“, wozu vor allem der standardisierte und systematische Umgang mit IT-Risiken gehört. Gerade heute müsse hierfür ein Bewusstsein geschaffen werden. ,,Digitalisierung ist nie nur eine Sache der IT, sondern betrifft alle Bereiche“, ist Christian Ott überzeugt. ,,Dieses Bewusstsein wollen wir schärfen – sowohl was die Risiken als auch die Chancen betrifft.“ Im Zuge dessen müssten über die Abteilungen hinweg außerdem klare Verantwortlichkeiten und eindeutige Kommunikationswege aufgebaut werden. Daran arbeitet das IT-Team um CIO Christian Ott momentan noch: ,,Unser IRM bietet uns hierfür eine einheitliche, benutzerfreundliche Systematik, schafft Transparenz über die einzelnen Abteilungen hinweg und zeigt uns Wege auf, um aus den Risiken zu lernen. Vor allem war die Entscheidung für Crisam ,,goldrichtig“ erläutert Christian Ott, denn die Herausforderungen der EU-DSGVO können wir in bewährter und bekannter Form bewältigen.“

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