Kombinierter Verkehr optimiert Lieferungen


Spezifische Vorteile verschiedener Verkehrsträger nutzen, um ein verbessertes Ergebnis zu erhalten: Bei der mehrgliedrigen Transportkette – dem sogenannten kombinierten Verkehr – werden unterschiedliche Zweige integriert, um den Weg der Güter vom Versender zum Empfänger ökonomisch zu gestalten. Während der Lieferung verbleibt die Ware im selben Container.

„Insbesondere die Schnittpunkte in der Kette zwischen den Verkehrsträgern haben dabei großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des kombinierten Verkehrs“, erklärt Alexander Heine, Geschäftsführer der CM Logistik Gruppe. Das Unternehmen mit Sitz in Stuhr bei Bremen verfügt außerdem über Niederlassungen in Duisburg und Ludwigshafen. „Durch die beiden Standorte am Rhein besteht die Möglichkeit, Güter zum Beispiel von der Straße aufs Wasser zu bringen und so den Containertransport europaweit effizient zu gestalten. Zudem entlasten wir so zum Beispiel den Straßentransport, was zu einer Reduktion von CO2-Emissionen führt“, weiß Heine um die Relevanz von guter Anbindung. Neben der Verknüpfung von Lkw- und Schifftransporten lassen sich diese Träger etwa auch mit der Bahn kombinieren.

Entwicklung geht weiter
In den letzten Jahren lässt sich in Deutschland ein anhaltendes Wachstum im Zusammenhang mit kombiniertem Verkehr beobachten: Betrug die Beförderungsmenge dieser Art 2005 noch knapp 70 Millionen Tonnen, stieg die Zahl bis 2016 auf fast 115 Millionen Tonnen an – was einen Zuwachs von mehr als 60 Prozent bedeutet. Damit liegt die Erhöhung oberhalb der Intensivierung der einzelnen Verkehrsträger und des gesamten Güterverkehrs.

„Anhand der Zahlen wird deutlich, welchen Stellenwert diese Vorgehensweise beim Transport mittlerweile hat. Durch erhöhten Wettbewerb, Kundenanforderungen in Bezug auf Pünktlichkeit sowie zunehmende Liefermengen und -anfragen steigt der Bedarf am kombinierten Verkehr“, erläutert Logistikexperte Heine. „Zu den großen Herausforderungen in der Abwicklung zählen die vorausschauende Planung sowie der Umschlag an den jeweiligen Schnittpunkten. Wenig Sorgfalt bedeutet hier oftmals eine höhere Transportdauer im Vergleich zum direkten Verkehr.“ Als Erfolgsfaktor bei der Umsetzung gilt außerdem die Digitalisierung, die dem kombinierten Verkehr Möglichkeiten und Perspektiven bietet – beispielsweise durch gewonnene Transparenz entlang der Lieferkette.

Flexibel denken
Ob per Direkt-Truck, Bahn- oder Binnenschiff-Kombination: Durch die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger rund um Duisburg und Ludwigshafen legt die CM Logistik Gruppe den Grundstein, die Lieferung auf dem effizientesten Weg ans Ziel zu bringen. „Dank unserer Partner verfügen wir über ein breites Angebot an Transportmitteln, die wir je nach Auftragslage und zu liefernder Ware auswählen. Durch die erhöhte Flexibilität lässt sich auf die jeweiligen Bedingungen reagieren und die Lieferung kommt pünktlich am Zielort an“, erläutert Alexander Heine. Zudem sorgen auch modernes und passendes Equipment sowie eine technische Infrastruktur für erfolgreiche Transporte – auf welche Art und Weise auch immer. „Außerdem realisieren wir die Beförderung von Ware auf der sogenannten ersten oder letzten Meile des China-Containerzugs, indem die Ladungseinheiten direkt an den Bahnterminals etwa in Duisburg, München oder Hamburg aufgenommen beziehungsweise abgesetzt und dann umgehend zum Bestimmungsort gebracht werden“, fasst Heine abschließend zusammen.

Bild: Kombinierter Verkehr optimiert Lieferungen; Foto: CM Logistik Gruppe

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