Logistik: Online-Handel fordert mehr Leistung


Der weltweite E-Commerce-Umsatz im Einzelhandel wächst enorm: Waren es im Jahr 2012 noch etwa 1.000 Mrd. US-Dollar, ist er innerhalb von drei Jahren bereits auf 1.500 Mrd. US-Dollar im Jahr 2015 angestiegen. Bis 2020 erwartet das Marktforschungsinstitut eMarketer eine regelrechte Explosion: Mehr als 4.000 Mrd. US-Dollar sind prognostiziert. Doch der Boom verlangt von der Lagerlogistik Höchstleistungen: Der stete Sortimentswechsel und eine möglichst hohe Termintreue verkürzen die Umschlagsdauer bei wachsenden Lagern. Dies lässt den Verantwortlichen nur noch wenig Zeit, auf wechselnde Anforderungen zu reagieren und das Lager entsprechend umzustrukturieren. Damit die Arbeitsprozesse – auch bei hoher Personalfluktuation – dennoch störungsfrei ablaufen, ist eine flexible und übersichtliche Kennzeichnung der Wege und Regale essentiell. Deswegen erweisen sich für diese Anwendungen, besonders im Hinblick auf übliche Befestigungen wie Schrauben oder Klebestreifen, magnetische Lagerkennzeichnungen, wie sie z.B. die Magna-C GmbH anbietet, als geeignet. Denn nur, wenn die einzelnen Schilder leicht zu befestigen und abzunehmen sowie mit anderen Systemen kombinierbar sind, lassen sich kurze Reaktionszeiten ohne Verzögerungen dauerhaft einhalten.

Die Lagerkennzeichnung hat eine große Bedeutung für den störungsfreien Ablauf von Prozessen: Sie stellt sicher, dass die Ware möglichst schnell aufgefunden wird. Gerade mit der Beschleunigung des Lageralltags durch den Online-Handel ist dieser Fakt nicht zu vernachlässigen, vor allem, da die Mehrheit der im Internet aktiven Händler über 90 Prozent aller bestellbaren Artikel vorrätig halten. Sind darüber hinaus Aktionen oder Ähnliches geplant, kann es zu umfangreichen Umstrukturierungen oder zur Einrichtung temporärer Lager kommen. In diesen Fällen ist es wichtig, dass sich das Personal schnell zurechtfindet, damit weder Verzögerungen noch erhöhte Kosten oder eine Minderung der Kundenzu-friedenheit die Folge sind. Eine akkurate Kennzeichnung bei flexibler, auf Nachfrage sowie Angebot angepasster Lagerhaltung ist aber nur dann möglich, wenn das Kennzeichnungs-system ebenso flexibel ist. Übliche Methoden wie das Anschrauben, Festnageln oder -kleben von Schildern erfüllen diese Ansprüche nicht: Besonders beim Entfernen der Kennzeichen bleiben häufig Spuren, beispielsweise Klebereste oder Bohrlöcher, zurück, die zum Teil irreversibel sind – ein Problem vor allem bei temporären oder gemieteten Lagern. Hinzu kommt ein erhöhter zeitlicher Aufwand beim Wechseln der Beschriftung.

Schnelle Anpassung an neue Anforderungen
Eine andere Möglichkeit der Befestigung bietet hier die magnetische Lagerkennzeichnung: Ohne zusätzliche mechanische oder anderweitig zeitaufwendige Arbeit können entsprech-ende Schilder an den Regalen angebracht werden. Magnetische Folien halten ohne weitere Maßnahmen an jeglichen ferromagnetischen Untergründen. Auch an neutralen Materialien wie Kunststoff oder Holz ist der Einsatz von Magneten denkbar, indem selbstklebende Stahlbänder auf den Regalen angebracht werden – allerdings mit der Einschränkung, dass bei der Auflösung des Lagers hier ebenfalls Klebereste zurückbleiben können. Selbst Gangschilder lassen sich beispielsweise über Hakenmagneten flexibel an der Decke festmachen.

Von Vorteil ist hierbei, dass Magnete sich im Gegensatz zu Klebeschildern immer wieder und beliebig lange einsetzen lassen, ohne an Haftkraft einzubüßen. Damit erreichen sie bei flexiblem beziehungsweise temporärem Gebrauch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das gilt auch dann, wenn die Magnete in weniger geschützten Bereichen verwendet werden, wie Rolltorgaragen oder Unterständen, da das Grundprodukt witterungsbeständig ist. Große Temperaturdifferenzen und Feuchtigkeit stellen keinerlei Problem dar – Rostbildung oder ein Wellen der Beschilderung ist nicht zu erwarten.

Flexible Kombination mit Lagerverwaltungssystemen
Eine weitere Anforderung an die Kennzeichnung ist die Kompatibilität mit verschiedenen Lagerverwaltungssystemen: Systemanbieter entwickeln immer neue Lösungen, die die Effizienz der Logistik steigern können. Ist diese jedoch nicht mit der aktuellen Lagerkenn-zeichnung vereinbar, zum Beispiel beim Umstieg von Zahlencodes auf Barcodes, müssen zusätzliche Geldmittel für die Umrüstung der Schilder aufgewendet werden.

Werden stattdessen Magnetstreifen verwendet, kann die Umstellung ohne größere zeitliche und finanzielle Umstände erfolgen: Eine mit einem abwischbaren Stift beschriftete Magnetfolie kann beispielsweise leicht neu beschrieben werden. Auch bei einem Magnetprofil, wie zum Beispiel den C-Profilen aus dem Programm von Magna-C, lässt sich der eingelegte Bogen aus Papier oder Karton einfach austauschen. Entsprechende Grafiken oder Codes können hierfür direkt am eigenen PC ausgedruckt werden, sodass keine neue Beschriftung in Auftrag gegeben werden muss.

Von einfach bis edel: Gestaltung im Corporate Design
Je nach Verwendungszweck empfehlen sich so verschiedene magnetische Kennzeich-nungsprodukte. Sie unterscheiden sich vor allem in der Haftkraft, der Art der Beschriftung und der Außenwirkung. Magna-C beispielsweise verfügt über ein großes Lager, das für Kunden in der Regel nicht zugänglich ist. Deswegen genügen hier einfache, farbige Magnetfolien, die wir von Hand beschriften – wenig Aufwand für viel Nutzen. Einen hochwertigeren Eindruck hinterlassen Klarsichtmagnetschilder, in die sich bedrucktes Papier einlegen lässt. Ebenso flexibel in der Beschriftung, aber robuster und eleganter sind C-Profile. Sie sind in vielen Variationen lieferbar, auch in Kombination mit entsprechend perforierten Druckbögen.

Grundsätzlich sind Magnetschilder in jeder erdenklichen Größe, Form und Farbe erhältlich. So verfügt Magna-C über geeignete Stanzen und Ablängmaschinen, wodurch auch eine Gestaltung der Kennzeichnung im Corporate Design möglich wird. Ebenfalls kann das firmeneigene Logo oder der Schriftzug aufgedruckt werden. Bei der Auswahl der Gestaltungselemente sollte jedoch deren Auswirkung auf die Lesbarkeit und den Informationsgehalt beachtet werden. Kommen beispielsweise verschiedene Farben zum Einsatz, können dadurch weitere Botschaften nonverbal und in kürzester Zeit und über größere Entfernungen hinweg kommuniziert werden, wie Angaben über Produktkategorien, Preisklassen oder ähnliches.

Besteht Unsicherheit bei der Wahl der Produktform, stehen bei Magna-C qualifizierte Vertriebsingenieure zur Verfügung, die bei Bedarf vor Ort Beratungen vornehmen. Denn die „richtige“ Entscheidung für die Art der Lagerkennzeichnung kann sich sowohl auf die Produktivität als auch auf den Gesamteindruck des Lagers niederschlagen: eine Entscheidung, die im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen nicht leichtfertig getroffen werden sollte.

von Dipl.-Kfm. Axel Bartsch, Geschäftsführer von Magna-C

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