Vorbereitung der Lieferanten auf die neuen SUVs



Beim jährlichen Lieferantenforum trafen sich Einkaufs- und Werkleiter von Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz U.S. International (MBUSI) mit Vertretern von 240 Lieferanten. MBUSI bietet diese Plattform seit das Werk 1997 mit dem Bau von SUVs begonnen hat, um seine Lieferanten vor jeder Markteinführung auf die hohen Erwartungen für neue Modelle vorzubereiten. Dieses Jahr haben sich die Führungskräfte von MBUSI besonders auf die Anforderungen an die Lieferanten für die nächste SUV-Generation konzentriert, die auch Modelle mit Plug-in-Hybrid Antrieb umfasst und noch in 2018 vorgestellt wird.

„Partnerschaft rückt in unserem Lieferantennetzwerk stärker als je zuvor in den Mittelpunkt. Nur gemeinsam mit unseren Partnern können wir als Mercedes-Benz Cars intelligente und energieeffiziente Produkte in Spitzenqualität für unsere Kunden anbieten. Unsere hohen Standards beginnen bei unserem anspruchsvollen Produktionsprogramm. Daher ist es entscheidend, dass wir vom ersten Gespräch bis zur Endmontage eng mit unseren Lieferanten zusammenarbeiten“, so Dr. Klaus Zehender, Bereichsvorstand Mercedes-Benz Cars, Einkauf und Lieferantenqualität. „Das jährliche Lieferantenforum ist eine wertvolle Gelegenheit für die Lieferanten und unser Unternehmen, um Ideen auszutauschen und unsere Beziehung zu vertiefen“, ergänzt Zehender.

Jason Hoff, Präsident und CEO Mercedes-Benz U.S. International, Inc. (MBUSI) und Standortverantwortlicher Tuscaloosa, unterstrich die aktuelle und künftige Bedeutung der SUV-Produktion in Tuscaloosa: „Das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa ist der traditionelle Standort der SUV-Fertigung mit den aktuellen Baureihen GLE, GLE Coupé und GLS, die hier exklusiv für den Weltmarkt produziert werden. Während unserer mehr als 20-jährigen Produktion in Alabama haben wir enorme Erfolge bei der Sicherung starker Lieferanten und Partner erzielt. Gemeinsam bauen wir Weltklasse-Fahrzeuge und erreichen unsere Ziele.“

Lokalisierungsrate als wichtiger Strategie-Baustein
Mercedes-Benz Cars kauft Komponenten für die Produktion traditionell in der Nähe der Werke ein. Die Lokalisierungsrate von Mercedes-Benz Cars in den USA liegt über den behördlichen Anforderungen im Land. Voraussetzung dafür ist die Mercedes-Benz Spitzenqualität, weltweit mit gleichem Standard.

Aktuell sind etwa 200 in den USA ansässige Zulieferer für das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa tätig. Bei einem Großteil handelt es sich um Unternehmen, die Mercedes-Benz nach Tuscaloosa gefolgt sind und eigene Produktionsstätten in den USA gegründet haben. Beispielsweise wird Samvardhana Motherson Peguform (SMP), ein globaler Player aus Indien, die Stoßfänger und Türverkleidungen der nächsten Mercedes-Benz SUV-Modelle liefern. Eigens dafür hat SMP einen Standort in Tuscaloosa, Alabama errichtet und ist aktuell dabei, seine Belegschaft dafür aufzubauen.

Heute beschäftigen die Daimler-Konzerngesellschaften in den USA rund 24.400 Mitarbeiter – 8,3 Prozent der weltweiten Belegschaft des Konzerns. Das Unternehmen unterstützt indirekt schätzungsweise 150.000 zusätzliche Arbeitsplätze im ganzen Land. An 23 Hauptstandorten in den USA stellen die Konzerngesellschaften vor allem Pkw und Nutzfahrzeuge her, sind aber auch mit Daimler Financial Services, car2go und moovel sowie mehreren Forschungs- und Entwicklungsstandorten vertreten.

Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa
Das Mercedes-Benz Werk in Tuscaloosa wird derzeit zu einem High-Tech-Standort für die SUV-Produktion ausgebaut. Außerdem wird der Standort für die Elektromobilität vorbereitet. Dazu gehören die Produktion von SUV-Modellen der Produkt-und Technologiemarke EQ und der Bau einer Batteriefabrik in der Nähe des bestehenden Pkw Werks. Diese stellt die Verfügbarkeit modernster Technologie für künftige Generationen von Mercedes-Benz Fahrzeugen in den USA sicher. Das Werk Tuscaloosa war das erste große Produktionswerk von Mercedes-Benz außerhalb Deutschlands und gilt als Keimzelle der Automobilindustrie in Alabama. Am Standort sind aktuell mehr als 3.700 Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus unterstützt das Werk in Tuscaloosa zusätzlich geschätzt 22.000 indirekte Arbeitsplätze, von denen etwa 10.000 bei Lieferanten und Dienstleistern in der Region sind. Seit 1995 wurden bereits 6 Milliarden US-Dollar in das Werk in Tuscaloosa investiert. Im Jahr 2017 sind mehr als 280.000 Fahrzeuge in Tuscaloosa vom Band gelaufen. Rund zwei Drittel unserer in Alabama produzierten SUVs werden in fast jedes Land der Welt exportiert. Damit ist Mercedes-Benz Cars der zweitgrößte Fahrzeug Exporteur in den USA. Seit Juni 2014 wird am Standort auch die C-Klasse für den nordamerikanischen Markt gebaut.

USA zweitgrößter Absatzmarkt für Mercedes-Benz
In den ersten fünf Monaten des Jahres 2018 hat Mercedes-Benz in den USA mehr als 132.000 Pkw verkauft und ist Marktführer unter den Premiumherstellern. Mercedes-Benz SUVs sind die beliebtesten Modelle des Unternehmens und erreichten einen neuen Bestwert – sowohl global aus auch in den USA. In 2017 wurden an amerikanische Kunden knapp 340.000 Fahrzeuge ausgeliefert, damit war Mercedes-Benz die meistverkaufte Luxusmarke in den USA.

Bild: Mercedes-Benz bereitet seine Lieferanten in den USA auf die nächste SUV-Generation vor; Foto: Mercedes-Benz Cars & Vans

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