Plattform SPOT bietet neuen Tracking-Service

Die „Visibility & Collaboration Platform“ SPOT wurde um einen neuen Tracking-Service erweitert, der unterschiedliche Datenquellen konsolidiert, um Kunden noch genauere, Carrier-unabhängige Status-Informationen zur Verfügung zu stellen. Der Tracking-Service erlaubt es Usern ihre Container für Seefrachtsendungen noch genauer zu verfolgen als bisher.

Business Case
Ein Kunde von SPOTworx bezieht Holz von zertifizierten Herkunftsorten auf der ganzen Welt, um die asiatische Holzindustrie mit verschiedenen Hart- und Weichholz-Produkten zu beliefern. Das Unternehmen hatte ein eigenes Team, das dafür zuständig war, die Sendungen mittels manueller Informationsbeschaffung auf den Websites von Frachtführern und Spediteuren zu verfolgen. Diese Zugangsweise war kosten- und zeitintensiv und mit erheblichem Aufwand für den Kunden verbunden.

SPOTworx optimierte diesen Prozess durch Einführung einer neu entwickelten Tracking-Software auf Basis konsolidierter Statusinformationen. Die Daten werden entweder via EDI (Electronic Data Interchange) von den Reedereien zur Verfügung gestellt oder – falls diese nicht rechtzeitig verfügbar sind – auf Basis von GPS-Daten der Schiffe mit einem hochentwickelten Algorithmus berechnet. Auf SPOT kann der Kunde die Statusinformationen jederzeit einsehen.

So funktioniert es
Mit der neuen Technologie werden die GPS-Daten der Schiffe in regelmäßigen Zeitabständen aufgezeichnet. Sobald ein Schiff den Abgangshafen verlassen hat, berechnet der Algorithmus die zu erwartenden Daten für die nächsten Ereignisse – Umschlag, Ankunft, Entladung usw. – und übermittelt diese an SPOT. Alle weiteren Häfen und Stationen auf der Reise des Containers werden ebenso in die Tracking-Daten mit aufgenommen. Je nach Kundenpräferenz informiert SPOT den User über relevante Ereignisse.

Mittels Geofencing-Technologie werden die Zeit und der Ort, wenn ein Schiff in eine bestimmte Zone eintritt, aufgezeichnet. Der Algorithmus berechnet daraufhin alle geplanten Daten für die nächsten Ereignisse und aktualisiert etwaige Abweichungen. So haben Kunden genauere Informationen darüber, wann ihre Waren ankommen werden.

Somit entfällt die Notwendigkeit der manuellen Datenbeschaffung, was zu erhöhter Effizienz und einer erheblichen Kostenersparnis führt. Mit 800 bis 1.000 Containersendungen pro Jahr hilft der neue Service von SPOTworx dem Kunden nicht nur Zeit und Kosten zu sparen, sondern auch seinen Endkunden detailliertere Statusinformationen zur Verfügung zu stellen.

Bild: SCM-Plattform SPOT bietet neuen Tracking-Service; Foto: Esther Horvath

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