End-to-End-Travel-Management: Hindernisse

End-to-End-Travel-Management ist seit langem das Ziel reisender Unternehmen – also die Integration aller Vorgänge von der Buchung bis zur Bezahlung, den Reisekostenabrechnungen und dem Reporting in einen einzigen, nahtlosen Prozess. Eine neue Studie allerdings zeigt, dass die große Mehrheit der Unternehmen (72 Prozent) ihre Reiseprozesse für nur einigermaßen integriert hält. „The Journey to Integrated Travel Management“, herausgegeben von der Association of Corporate Travel Executives (ACTE) in Zusammenarbeit mit American Express Global Business Travel (Amex GBT), untersucht, wie sich entwickelnde Technologien und die unterschiedlichen Anforderungen in den Unternehmen einer echten Integration genauso im Weg stehen, wie sie sie fördern.

Prioritäten und Ziele der Integration Es überrascht nicht, dass Online-Buchungstools (OBTs) das am häufigsten integrierte Element im Travel Management der Befragten sind (92 Prozent), gefolgt von Firmenkreditkarten (74 Prozent) und Expense-Management-Plattformen (60 Prozent). Als die drei wichtigsten Treiber der Integration nennen Travel Manager die Transparenz und Kontrolle der Ausgaben (70 Prozent), die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit (65 Prozent) und die Fürsorgepflicht (58 Prozent).

Barrieren & Widerstand
Fast ein Viertel (22 Prozent) der Travel Manager hat keine weiteren Integrationspläne. Die Befragten nennen eine Reihe von Hindernissen für den Fortschritt, darunter mangelnde Ressourcen (25 Prozent) und einen wahrgenommenen Mangel an Unterstützung, sowohl intern als auch extern (30 Prozent). Allerdings stellen die Geschäftsreisenden selbst die größte Herausforderung für die Integration dar. 37 Prozent der Befragten geben an, für sie seien die fehlende Akzeptanz der Reisenden und die mangelnde Bereitschaft für Veränderungen die größten Hindernisse. Umgekehrt sind Reisende aber auch einer der Haupttreiber für die End-to-End-Integration, wie mehr als ein Drittel (34 Prozent) der Befragten sagt.

„Die Hauptaufgabe der Travel Manager besteht darin, Geschäftsreisende zu überzeugen. Die Integration der Prozesse ist dafür eine wichtige Voraussetzung“, sagt Leigh Bochicchio, Executive Director der ACTE. „Der Umgang mit mehreren Tools und Technologien zur Planung einer Reise kann die Produktivität von Reisenden beeinträchtigen. End-to-End-Reiseprozesse lösen dieses Problem, und am Ende gewinnen alle: Reisende, Travel Manager und das ganze Unternehmen.“

Unterstützung bei Veränderung
Interne Stakeholder in den Bereichen Einkauf (53 Prozent) und Finanzen (45 Prozent) sind die Haupttreiber des Wandels, gefolgt von den Geschäftsreisenden an dritter Stelle. Da Kosteneinsparungen und Compliance wesentliche Ziele für die Integration darstellen, ist es für Reiseeinkäufer wichtig, die Unterstützung dieser Interessengruppen sicherzustellen.

Die Komplexität der End-to-End-Integration erfordert nicht nur interne Abstimmung, sondern auch die Unterstützung durch alle Partner in der Geschäftsreise-Prozesskette. Den befragten Travel Managern zufolge leisten Anbieter von Technologieplattformen (62 Prozent), Travel-Management-Unternehmen (TMCs) (59 Prozent), Zahlungsdienstleister (39 Prozent) und Leistungsträger (33 Prozent) einen wesentlichen Beitrag zur Integration.

Die Studie umfasst zudem praktische Ratschläge zum Thema Change Management und Tipps, wie man die Unterstützung der Beteiligten und Partner, die für die stärkere Einbindung von integrierten Reiseprozessen erforderlich sind, erreicht.

„Die Fortschritte der Technologie und bei den Dienstleistungen ermöglichen ein wirklich integriertes System für das Travel-&-Expense-Management, das Reiseeinkäufern und ihren Unternehmen bessere Nutzerfreundlichkeit sowie Effizienz und Kontrolle bietet“, sagt Bruno Murray, Vice President von American Express Global Business Travel. „Integrationsbarrieren können mit den richtigen Technologien und einem fundierten Change Management überwunden werden. Ich rufe alle Reiseeinkäufer dazu auf, das von ihren TMCs einzufordern.“

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