Eine umfassende Partnerschaft und Kooperation sind Tradeshift, eine B2B-Kollaborations-plattform, und riskmethods, der technologische Marktführer für die Risikobewertung weltweiter Lieferketten, eingegangen. Durch die Partnerschaft werden Unternehmen bei der Risiko-prävention und Risikovermeidung in Einkaufs- und Beschaffungsprozessen unterstützt.
Aus der riskmethods SaaS Lösung ‚Supply Risk Network‘ fließen Risikoprofile in die Prozesse der Tradeshift Lösungen ein und untermauern dort Prozesse und Entscheidungen beim Onboarding, Sourcing und Lieferanten Risikomanagement. Im Gegenzug erhalten riskmethods Kunden Zugang zur Tradeshift B2B-Kollaborationsplattform, um Alternativen im Rahmen der Maßnahmenplanung zu identifizieren und Transparenz über Sub-Tier Lieferanten Strukturen zu erhalten.
Die Globalisierung gefährdet Lieferketten und macht sie verwundbar. Störungen im Prozess-ablauf sind für die beteiligten Unternehmen gravierend: Sie können zu Produktions-Stopp und Vertragsstrafen führen, bedeuten fast immer Umsatzeinbußen und gehen oft mit schweren Imageverlusten einher. Transparenz in der Lieferkette und im Lieferantenstamm ist der entscheidende Faktor, um die Risiken, die zu Versorgungsunterbrechungen führen können, wirkungsvoll zu mindern.
„Mit der Integration der Risikoinformationen von riskmethods in die Tradeshift Plattform schützen wir unsere Kunden vor überraschenden Umsatzeinbrüchen, Strafzahlungen oder Imageschäden“, erklärt Andreas Thonig, Country Manager DACH bei Tradeshift.
Risikoprofile aus dem riskmethods Supply Risk Network fließen direkt in die Tradeshift Plattform ein und unterstützen bei Einkaufsprozessen wie Lieferantenqualifikation, -Onboarding, Vergabeentscheidungen sowie kontinuierliche Risikoüberwachung bestehender Geschäftspartner. Konkret werden bis zu 80 Risiko-Indikatoren im Lieferanten Onboarding Prozess oder bei Sourcing Entscheidungen herangezogen, um beispielsweise durch einen umfassenden Supplier Health Check präventiv Ausfälle zu minimieren oder ethische und regulatorische Compliance zu sichern. Darüber hinaus können durch eine kontinuierliche Risikoüberwachung des gesamten End-to-End Supply Chain Netzwerks vom (Sub-) Lieferanten bis hin zum Kunden mittels der Frühwarnsystematik kostspielige Lieferketten-unterbrechungen vermieden sowie durch schnelles Reagieren auf unprognostizierbare Krisen negative Auswirkungen vermindert werden. Die riskmethods App auf der Tradeshift Plattform bietet künftig das schnelle Abrufen von real-time Risikodaten, die Visualisierung von End-to-End Lieferketten und eine Analytik zur Identifizierung von Präventionspotenzialen.
Für das Supply Chain Risk Management stehen wiederum Daten aus der Tradeshift Plattform zur Verfügung. riskmethods Kunden identifizieren damit im Rahmen der Maßnahmenplanung über den Zugang zur Tradeshift Plattform Alternativlieferanten für einen Lieferausfall. Das Zusammenspiel mit der Lieferantenplattform schafft außerdem mehr Transparenz über Sub-Lieferantenstrukturen hinweg und kann daher noch besser in die Risikoüberwachung eingebunden werden.
„Durch die Partnerschaft mit Tradeshift schaffen wir einen weiteren Wettbewerbsvorteil für unsere Kunden“, so Heiko Schwarz, Geschäftsführer von riskmethods. „Die Kombination der beiden weltweit am schnellsten wachsenden Netzwerke für Handelsbeziehungen und Risikomanagement in der Supply Chain schafft höchste Transparenz über Risiken in Lieferketten und sichert potenzielle sowie bestehende Geschäftsbeziehungen“.

